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9 Gründe während des Studiums zu Hause zu wohnen

9 Gründe während des Studiums zu Hause zu wohnen
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Endlich frei: In der ersten eigenen Wohnung nörgelt Mama nicht mehr über herumliegende Socken, und nervige Geschwister leben kilometerweit entfernt statt im Zimmer nebenan. Was den meisten für ihre Unabhängigkeit aber fehlt, ist Geld. Nach der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks wohnen 23 Prozent aller Studierenden noch bei ihren Eltern. Betrachtet man nur die Erst- und Zweitsemester, ist es sogar gut ein Drittel. Doch nur ein geringer Teil (6 Prozent) möchte überhaupt zu Hause bleiben. Wir zeigen dir neun triftige Gründe auf, warum Hotel Mama gar nicht so verkehrt sein kann:

 

1. Asche in der Tasche

Fast 680 Euro gibt ein alleinwohnender Student laut der Sozialerhebung des deutschen Studentenwerks durchschnittlich für monatliche Kosten wie Miete, Verpflegung, Internet und Mobilität aus. Dabei sind anfallende Studiengebühren noch nicht einmal mit einberechnet. Wer zu Hause wohnt, kann viel einsparen. Damit lässt sich schon so einiges anfangen – und sei es nur das Ansparen für den ultimativen Flat-TV oder eine ausgiebige Reise auf die Insel Bora Bora.

2. Der Kühlschrank ist (meistens) voll …

Wer zu Hause wohnt, wird bei der nächtlichen Heißhunger-Wanderung zum Kühlschrank selten enttäuscht – Papas kühl gestelltes Bier ist immer griffbereit. Und wenn Mama voller Rücksicht auf ihr Kind hin und wieder die als Kind geliebte Bärchenmortadella mit nach Hause bringt, ist doch alles perfekt.

3. … und ums Kochen kann man sich (meistens) drücken

„Kartoffeln kochen? Aber die muss man doch vorher noch schälen, und einkaufen muss ich dafür dann auch noch … und wie viel überhaupt?“ – Lebensmittel kaufen, zubereiten und eine einigermaßen vernünftige Ernährung hinkriegen, damit nicht jeden Tag Pasta oder Döner auf dem Teller landen? Fragen, die man sich zu Hause nicht immer stellen braucht. Und man weiß doch genau: Bei Mutti schmeckt´s eh am besten!

4. Lernmotivation statt Prokrastination

Die Klausur steht bald an, und eigentlich sollte man schon vor zwei Wochen mit dem Lernen angefangen haben. Aber es ist doch gerade die neue Staffel der Lieblingsserie herausgekommen… Mamas eiskaltes Nachhaken daheim („Wann schreibt ihr denn die nächste Klausur? Hast du denn auch schon gelernt?“) kann einem da schon manchmal den nötigen Tritt in den Allerwertesten bescheren.

5. Freundschaften pflegen

Umzug, neuer Ort, keine Freunde – oder zumindest zu weit entfernt, um regelmäßig etwas zusammen zu unternehmen. In der Heimat ist es einfacher, Kontakt mit den langjährigen Freunden zu halten, da sie gerade einmal fünf Minuten Fußweg entfernt sind. Und auch diejenigen, die schon weggezogen sind, kommen regelmäßig auf einen Besuch in die alte Heimat.

6. Das Papamobil

„Fahre ich dieses Wochenende in den Harz oder doch lieber an die Nordsee?“ Mit dem Zweitauto der Eltern kann man diese Fragen leicht beantworten. Die Information, dass einem der Wagen gar nicht gehört, ist für die mitfahrenden Freunde selbstverständlich völlig irrelevant. „Aber sollte auch nur ein klitzekleiner Kratzer im Lack …“ – am besten gar nicht darüber nachdenken.

7. Reinigungs(super)kraft

Mit Wäsche waschen, Hemden bügeln und Staub wischen hat man mit einer Helikopter-Mutter wenig Mühe. Die dafür anderorts in hohem Maße geopferten Freizeitstunden kann man stattdessen mit der Playstation verbringen.

8. Geliebte Gewohnheiten

Die Mitbewohner kennt man perfekt – immerhin wohnt man schon seit der Geburt mit ihnen zusammen. Wer besetzt wann morgens das Bad? Wann läuft wessen Lieblingssendung? Wer pult sich die Rosinen aus dem Studentenfutter? Zu Hause wird aufeinander Rücksicht genommen. Und falls man einmal einen schlechten Tag hat, erkennt dies sofort jeder anhand der Aura und lässt einem die nötige Ruhe.

9. Die Gefährten

Wer möchte schon auf seinen treuen Begleiter verzichten, mit dem man aufgewachsen ist? Eine Kuscheleinheit mit der Katze, um den neuesten Liebeskummer zu überstehen, oder der Dackelblick des Hundes, wenn man mal wieder mit dem falschen Fuß aufgestanden ist – das ist doch genau das wohltuend Richtige, was nicht fehlen darf. Im eigenen Heim ist das jedoch fast unmöglich. Entweder macht einem der Vermieter einen Strich durch die Rechnung oder – noch viel realistischer – es fehlt die Zeit!

Kleiner Tipp zum Schluss:

Man sollte es sich besser nicht zu bequem machen! Wenn man schon bei den Eltern wohnt, ist Spülmaschine ausräumen oder Rasen mähen nicht zu viel verlangt. Ansonsten sind die Nerven der Eltern irgendwann zu sehr strapaziert. Wenn dann der große Krach folgt, steht man auf einmal schneller auf der Straße als geplant.

Von Marco Sliwinski

Über den Autor

ZiSH

ZiSH ist die junge Redaktion der HAZ. Hier schreiben Studenten, Azubis und Schüler über das, was sie bewegt. Jeden Dienstag und Freitag gibt es eine neue ZiSH-Seite in der gedruckten HAZ. Hier im Blog schreiben vor allem Nachwuchsautoren unter dem Namen ZiSH.

1 Kommentar

  1. Geeeenauuuu … toller Artikel. Man freut sich ja auch immer über Leute die man im Leben trifft, die total verpeilt und unselbsständig sind, weil sie noch immer bei Mama wohnen. Ist natürlich auch supersexy.

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