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Das solltet ihr vor der Ersti-Rallye wissen

Das solltet ihr vor der Ersti-Rallye wissen

Zum Uni-Start beginnt für viele Erstsemester ein neues Leben in einer fremden Stadt. Bei den Rallyes in der Orientierungswoche lernen sich die Neuankömmlinge kennen – und so mancher hat danach mit einem zweifelhaften Ruf zu kämpfen. Wir geben Tipps, wie man die Rallye am besten meistert – ohne danach als Streber oder Partyprinz zu gelten.

Zwiebellook tragen
Egal, welches Fach du studierst – so sicher wie die Currywurst mit Pommes auf dem Mensa-Speiseplan ist, dass du bei der Ersti-Rallye eine Kleiderkette mit deiner Gruppe bilden musst. Welche Gruppe die längste Kette aus Kleidungsstücken bildet, gewinnt. Also: Zieh so viele Schichten wie möglich an – bei Herbstwetter ohnehin gut.

Wurfarm trainieren
Ebenfalls unumgänglich ist das beliebte Trinkspiel Flunkyball. Es ist die Königsdisziplin aller studentischen Trinkspiele und wird im Sommer im Georgengarten regelmäßig gespielt. Also: Wurfqualitäten und Zielgenauigkeit trainieren. Es gewinnt nämlich nicht immer der, der sein Bier am schnellsten herunterkippen kann – wer die etwa drei Meter entfernte Flasche mit einem beliebigen Gegenstand besonders häufig trifft, kann das Herri auch genüsslich schlürfen.

Strafen mit Humor sehen
Wer eine Aufgabe nicht schafft, dem wird eine Strafe aufgedrückt – zum Beispiel Lippenstiftkritzeleien im Gesicht. Klar läuft man damit nicht gern über den Campus. Aber deswegen eingeschnappt nicht mehr mitzuspielen ist peinlicher. Den Lippenstift kann man sich nach der Rallye abwaschen – den Spaßverderber-Stempel nicht.

Ehrgeiz ist fehl am Platz
Durch die Rallye zu hetzen und die beste Gruppe sein ist nicht das Ziel, sondern den Campus und seine Kommilitonen kennenzulernen. Und Spaß zu haben. Ruhm erlangen die verbissen erkämpften ersten Plätze nicht. Ihr macht euch mit dem Ehrgeiz eher unbeliebt.

Nicht vorglühen
Während der Aufgaben fließt viel Alkohol: Der Kurze als Strafe für eine nicht bestandene Aufgabe oder die Dose Bier beim Flunkyball. Wer also am Ende das Ziel nicht doppelt sehen will, sollte nicht schon im Vorfeld tanken.

Die Tutoren trinken mehr
Der Weg zu den letzten Stationen verläuft bei den trinkmotivierten Studenten meist in Schlangenlinie. Doch die Angst, sich vor den Tutoren zu blamieren, ist unbegründet. Schließlich begleiten die höheren Semester ihre Ersti-Gruppen nicht nur aus reiner Nächstenliebe – sondern trinken selbst eine Menge.

Weniger ist mehr
Um nicht als Spielverderber gebrandmarkt zu werden, lehnt der Uni-Frischling lieber keinen Schnaps ab. Doch wer sich nach dem Spiel noch mit seinen Kommilitonen unterhalten und in die Abschlusskneipe gehen will, sollte sein Limit kennen. Man muss nicht jedes Studentenklischee erfüllen, um Spaß zu haben und dabei zu sein.

Über den Autor

Sarah Seitz

Sarah (22) studiert Politik und Germanistik auf Lehramt und kann sich herrlich über Fußball, Politik und die Welt im Allgemeinen aufregen. Besonders gern auf Papier.

2 Kommentare

  1. Was für ein Schwachsinn! Ein „Spiel“ bei dem Menschen, die sich erst seit ein paar Stunden kennen, dazu genötigt werden, sich voreinander möglichst weit auszuziehen, nicht kritisch zu hinterfragen, sondern als lustige Selbstverständlichkeit darzustellen, ist ein Armutszeugnis.
    Der im Artikel glorifizierte fragwürdige Umgang mit Alkohol rundet das ganze passend ab.

    Antworten
  2. @Fr. Seitz: In einem Beitrag erwähnen Sie die langweiligen, wenn auch „leider“ notwendigen Bibliotheksführungen in der O-Phase. Das lese ich jetzt zum wiederholten Mal und finde es unhöflich gegenüber allen Mitarbeiter*innen der TIB, die das eigentlich sehr gerne machen. Nun hat nicht jeder Entertainmentqualitäten, aber die hat auch nicht jeder Professor. Diesen Satz möchte ich im kommenden Jahr bitte nicht mehr lesen!
    Viele Grüße, Sabine R.

    Antworten

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