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8 Lese-Tipps für den Sommer

8 Lese-Tipps für den Sommer
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Was nützt der schönste Urlaub, wenn man kein Buch hat, in dem man versinken kann? Wir haben junge Experten aus Hannover gefragt, was man in den Ferien lesen sollte.


Abenteuer mit und ohne Magie

Freya Erlbruch (27) ist Auszubildende bei Decius.

 

Meine Familie fragt mich oft, welche Neuerscheinung ich empfehlen kann. In diesem Sommer ist das der Fantasy-Roman „Vier Farben der Magie“ von V.E. Schwab. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie, die sich um einen jungen Zauberer dreht, der als einer von wenigen durch vier verschiedene Zauberwelten reisen kann. Dabei heimst er sich eine Menge Ärger ein. Ich habe so eine Art Geschichte im Fantasy-Bereich noch nicht gelesen und bin deshalb gespannt auf die Fortsetzung, die im September erscheint. Den Abenteuerlustigen möchte ich einen Roman empfehlen, der mich nicht mehr losgelassen hat: „Die weite Welt des Daniel Ascher“ von Deborah Levy-Bertherat erzählt die Geschichte einer Archäologie-Studentin, die zum ersten Mal die Abenteuerromane liest, die ihr Großonkel geschrieben hat. So lernt sie ihre eigene Familiengeschichte auf ganz neue Art kennen. Diese Geschichte ist genau das Richtige, wenn man etwas erleben will, ohne den Strandkorb verlassen zu müssen.  Aufgezeichnet von Anna Beckmann

 

Von Tragik und Selbstfindung

Tanja Schlue (24) macht eine Ausbildung bei Böhnert.

Wer sich – trotz Urlaub – in nervenaufreibender Spannung verirren möchte, dem empfehle ich den Thriller „Geständnisse“. Die Autorin Kanae Minato erzählt die Geschichte von Lehrerin Moriguchi, deren vierjährige Tochter ertrunken ist. Noch tragischer erscheint ihr Schicksal, als die Lehrerin ein letztes Mal vor ihre Schüler tritt – und die 13-jährigen Kinder anschuldigt, für den Tod ihres Kindes verantwortlich zu sein. Es soll die letzte Lektion sein, die sie ihren Schülern erteilt.Wer lieber in einem spannenden Fantasy-Jugendroman schmökern möchte, dem sei „Die Magie der Namen“ von Nicole Gozdek empfohlen. Das Buch handelt von einem Jungen, der in einer Welt aufwächst, in der man erst mit der Volljährigkeit einen Namen erhält. Der bestimmt, wozu man im Leben berufen ist. Als der Junge seinen Namen erfährt, beginnt für ihn eine Reise auf der Suche nach der Bedeutung seines Namens. Eine spannende Parabel über Selbstfindung. Aufgezeichnet von Nina Hoffmann

 

Mörderin und Psychoterror

Klara Wagner (19) ist Auszubildende bei Leuenhagen & Paris.

Ein gutes Buch für den Urlaub ist „Schwesterherz“ von Kristina Ohlsson. Der Thriller ist total spannend, man kann ihn in einem Stück weglesen. Die Autorin hat im schwedischen Außenministerium und einer Militärhochschule gearbeitet – sie kennt sich also auch mit Kriminalität aus. In der Geschichte befasst sich ein Anwalt mit dem Fall einer toten Serienmörderin – denn der Bruder ist von ihrer Unschuld überzeugt. Als Leser weiß man nicht, wem man glauben kann. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Für Fans von „Die Tribute von Panem“ empfehle ich die dystopische Fantasy-Reihe „Die Auslese“ von Joelle Charbonneau. Der dritte Teil ist in diesem Jahr erschienen. Cia Vale ist sehr stolz, dass sie für die jährliche Auslese auserwählt wurde: Bei dieser Prüfung werden die besten Anführer der Welt gesucht. Schnell merkt sie aber, dass das Ganze regelrechter Psychoterror ist – und sehr gefährlich. Mir gefällt besonders gut, dass die Hauptfigur sehr klug und rational handelt. Aufgezeichnet von Johanna Stein

           

 

Liebe, die der Krankheit trotzt

Svenja Heesch (22) ist Auszubildende bei Leuenhagen & Paris.

Für jüngere Leser ab etwa 14  Jahre empfehle ich „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“. Der Jugendroman handelt von einem kranken Mädchen, das das Haus nicht verlassen kann und dort mit Mutter und Krankenschwester lebt. Doch dann verliebt sie sich in den Nachbarsjungen und will ihren goldenen Käfig endlich verlassen. Eine sehr dramatische, schöne Liebesgeschichte, die nicht zu kitschig ist. Im Buch gibt es auch Zeichnungen der Autorin Nicola Yoon. Außerdem soll die Geschichte verfilmt werden, darauf freue ich mich schon. Etwas älteren Lesern lege ich „Liebe wird aus Mut gemacht“ von Catharina Junk ans Herz. Die Geschichte beginnt sehr traurig, weil die Hauptfigur Nina an Krebs erkrankt ist. Auch als sie wieder gesund ist, bleibt die Angst. Noch dazu macht ihr Bruder Probleme. Doch nach und nach gibt Nina dem Leben wieder eine Chance. Ein sehr schwieriges Thema, das verständlich dargestellt wird. Aufgezeichnet von Johanna Stein

          

 

Über den Autor

ZiSH

ZiSH ist die junge Redaktion der HAZ. Hier schreiben Studenten, Azubis und Schüler über das, was sie bewegt. Jeden Dienstag und Freitag gibt es eine neue ZiSH-Seite in der gedruckten HAZ. Hier im Blog schreiben vor allem Nachwuchsautoren unter dem Namen ZiSH.

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