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Tschüss Langeweile – Spiele für Uni und Unterricht

Tschüss Langeweile – Spiele für Uni und Unterricht

Wenn sich die Minuten im Klassenraum oder Hörsaal zäh wie Kaugummi ziehen, ist Ablenkung gefragt. Ein Abc mit Spielen gegen die Langeweile beim Lernen.


A wie  ausmalen: ​Mandalas ausmalen hat zwei Vorteile: Es dient dem Stressabbau und sie sind zeitgleich die perfekten Geburtstagsgeschenke für Verwandte, die sich stets „etwas Selbstgemachtes“ wünschen.

B wie Bullshit-Bingo: ​Jeder Professor hat markante Eigenarten oder Standardphrasen, die er am laufenden Band abfeuert. So lässt sich für jeden Lehrbeauftragten ein auf ihn speziell zugeschnittenes Bullshit-Bingo anfertigen.

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C wie Candy Crush: ​Im Gegensatz zu anderen Smartphone-Trends (für iOS und Android) ist das Puzzlespielm nicht in der Versenkung verschwunden. Klar, denn die bunte Bonbon-Optik ist attraktiver als unleserliche Tafelbeschriftung.

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D wie „dann“, „halt“ und „also“ zählen​: Ob beim minutenlangen Dozentenmonolog oder dem Referat der Kommilitonen: Eine Strichliste mit Füllwörtern zu führen, ist zwar so sympathisch  wie klugscheißen – vertreibt aber Langeweile.

E wie Eierloch: ​In etlichen Internetmemes feiert das Eierloch-Spiel (auch „Reingeguckt“) ein ungeahntes Comeback. Vielleicht auch, weil die Regeln denkbar einfach sind: Ein Spieler formt mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis. Schaut der Konkurrent hinein (das Loch darf nicht auf Augenhöhe gehalten werden), darf der andere ihm einen Schlag auf den Oberarm verpassen.

F wie Flashmob: ​Viele Lehrer denken, sie hätten schon alles gesehen. Mit einem gut organisierten Flashmob können Schüler das Gegenteil beweisen: Einfach mal zu einer verabredeten Uhrzeit gemeinsam ein Wanderlied anstimmen.

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G wie Galgenraten: Das Kombinieren von Buchstaben beim Galgenraten geht so lange gut, bis die Lehrerin einen erwischt und zur Strafe an die Tafel holt. Nun spürt der Ertappte, wie sich die Schlinge sprichwörtlich enger um den Hals zieht.

H wie Himmel und Hölle: ​Aus einem Blatt Papier faltet man das Spiel Himmel und Hölle. Es dient als Orakel: So haben schon Generationen von Schülern voraussagen wollen, ob das mit der guten Mathenote oder dem Schwarm noch was wird.

I wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“: ​Eigentlich ein Kinderspiel, aber: Ist der zu erratende Begriff jedoch clever gewählt, bekommt auch dieses Spiel seinen Reiz. Besonders heikel wird es, wenn das Suchwort zum Lehrer gehört und der Mitspieler diesen über längere Zeit anstarren muss, ohne dass dies auffällt.

Season 1 Omg GIF by Stranger Things

J wie Jodel: ​Eigentlich ist die Campus-App (für iOS und Android) für Studenten gedacht. Doch mit ihren Flachwitzen und Alltagsanekdoten spricht sie auch Schülern aus den Herzen.

K wie Käsekästchen: ​Strich um Strich zieht man hier die Linien zwischen den einzelnen Kästchen des Karopapiers nach und probiert, ein oder gleich mehrere davon zu umschließen. Gelingt dies, so hat man es erobert. Wer die meisten Kästchen einkreist, ist der Sieger. Für dieses Spiel wurde Karopapier erfunden!

L wie Love Calculator: ​Wie gut zufällig ausgewählte Mitschüler zusammenpassen, lässt sich mit der App Love Calculator (für iOS und Android) errechnen. So werden zwischen binomischen Formeln und der englischen Grammatik kichernd die neuen Traumpärchen der Klasse gekührt.

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M wie „Mitten im Leben“-Maker: ​Mit dieser App (für iOS und Android) kann man Fotos im Stil des Trash-TV-Formats „Mitten im Leben“ bearbeiten und die charakteristischen Nonsense-Bildunterschriften kreieren. Wer zum Beispiel einen Kommilitonen beim Herumnesteln in seiner Brotdose ablichtet, kann mit Bannern wie „Tom – dealt im Unterricht mit  illegaler Tupperware“ seine Freunde erfreuen.

N wie Nose goes: ​Die Tafel soll gewischt, die Stühle hochgestellt oder eine Hausaufgabe vorgestellt werden. Auf solche Aufgaben hat in der Regel niemand Lust. Zum Glück gibt es Wege, einen „Freiwilligen“ zu bestimmen: Wer als Letzter in der Klasse seine Nase mit dem Zeigefinger berührt, muss ran.

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O wie Origami: ​Mit Schere, Papier und ganz viel Langeweile faltet man ein bisschen, schneidet hier und klebt da und hat plötzlich eine ganze Papierlandschaft vor sich stehen. Auf diese Weise wird aus den Notizen der Weihnachtsstern für die Großmutter.

bbc pbs GIF by Sherlock

P wie Penis-Spiel: ​Ein Spiel, dass durch seinen Nervenkitzel in allen Altersklassen beliebt ist: Wer aus der Gruppe am lautesten „Penis“ ruft, gewinnt.

Q wie Quizduell: ​Unter dem Deckmantel der Wissensquiz-App (für iOS und Android) werden erbitterete Wissenskriege ausgefochten. Zwar trägt das nicht zur besseren Konzentration während der Vorlesung bei, aber immerhin gibt es auch hier einen Lerneffekt.

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R wie Rocket Reactor: ​Die App (für iOS und Android) ist ein Reaktionsspiel für bis zu vier Spieler gleichzeitig, bei der die Reflexe durch schnelles Klicken getestet werden. Wer sie installiert, sollte eine Sache schon in Lichtgeschwindigkeit beherrschen: Das Smartphone in der Tasche verschwinden lassen, wenn der Lehrer schaut.

S wie Stadt, Land, Fluss: Die Frage, ob es zuerst die Schulpflicht oder diesen Klassiker unter den Unterrichtsspielen gab, ist so alt wie die nach Huhn und Ei. Wer unter erschwerten Bedingungen spielen möchte, kann die Kategorien medizinische Fachtermini oder lateinische Vokabeln hinzufügen.

T wie Tic Tac Toe: ​Ebenfalls ein unverwüstlicher Klassiker: Wenn die Vorlesung zäh ist, wird schnell ein Gitter gezeichnet und schon geht es los. Wer seine drei Kreuze oder Kreise in eine Reihe bringt, hat gewonnen. Der Gegner versucht, das zu verhindern.

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U wie unauffällig essen: ​Zumindest in der Schule wird es nicht gern gesehen, wenn während des Unterrichts gefuttert wird. Wer schafft es also, unauffälliger zu essen und sich nicht mit vollem Mund erwischen zu lassen?

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V wie verlinken: Hat die Tristesse epische Ausmaße angenommen, findet man sich schnell auf Facebook oder Instagram wieder. Nichts ist lustiger, als seine Freunde dort unter sinnlosen oder gemeinen Bildern und Videos zu verlinken.

W wie Wörter in Wortmeldungen einbauen: Dieses Spiel bietet Nervenkitzel und hübscht gleichzeitig die mündliche Note auf. Mit den anderen Spielern werden Begriffe festgelegt, die möglichst oft im Redebeitrag eingebracht werden müssen. Wenn dann das Wort Rindenmulch im Zusammenhang mit der spanischen Inquisition fällt, wird’s lustig.

X wie x-mal versuchen, den Papierkorb mit einem Papierflieger zu treffen: Blatt raus, einmal in der Mitte knicken und dann die Feinheiten erledigen. Wir kennen alle den Papierflieger, der gerne mal durch den Raum in Richtung Mülleimer fliegt – und meist daneben.

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Y wie Yu-Gi-Oh-Karten: ​Yu-Gi-Oh-Duelle machen immer Spaß. Doch während es als Kind darum ging, die am coolsten aussehenden Monster zu haben, kommt es heute auf die beste Kampfstrategie an. Aber eins ändert sich nicht: Es gibt immer noch schlechte Verlierer.

Yu Gi Oh Rage GIF by RJFilmSchool

Z wie Zettelchen schreiben:  ​Der beste Freund sitzt am anderen Ende des Klassenraums und soll eine Nachricht erhalten. Und so wandert das Schriftstück einmal quer durch den Saal. Im Gegensatz zu Whatsapp verfügt diese Kommunkationsform nicht über eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und kann jederzeit vom Lehrer abgefangen werden.

Mitarbeit: Jeffrey Ji-Peng Li, Anna Neela Urban, Emma Schell, Nina Hoffmann, Kristin Schaper, Laura Baumbach, Ronja Wirts,Marisa Dziuk, Manuel Behrens, Sarah Franke, Sarah Seitz und Kira von der Brelie 

Über den Autor

ZiSH

ZiSH ist die junge Redaktion der HAZ. Hier schreiben Studenten, Azubis und Schüler über das, was sie bewegt. Jeden Dienstag und Freitag gibt es eine neue ZiSH-Seite in der gedruckten HAZ. Hier im Blog schreiben vor allem Nachwuchsautoren unter dem Namen ZiSH.

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